Axel Sareika - Heilpraktiker

Axel Sareika

Therapien

Amerikanische Chiropraktik

Was ist das?
Vorwiegend kommen Patienten wegen einer Schmerzsymptomatik zum Chiropraktiker. Wenn die Statik durch falsch stehende Gelenke nicht stimmt, kommt es auf kurz oder lang zu Problemen.

Die amerikanische Chiropraktik ist eine Behandlungsmethode bei der der Therapeut durch eine rasche zielgerichtete Bewegung falsch aufeinander stehende Gelenke mit den bloßen Händen wieder adjustiert bzw. korrigiert, also physiologisch richtig stellt um somit die nervale Versorgung der Körpers zu normalisieren. Es können aber auch Blut,- Lymph,- und Liquorfluss verbessert werden. Verminderte Versorgung und Ansteuerungsmöglichkeit hemmen die Selbstheilungskräfte und die Immunabwehr. 
Das kann eine Erkrankung oder Fehlfunktion im Organismus fördern. 
Die Behandlungsmethode setzt an der Ursache an, so dass eine vorübergehende Fehlfunktion, oder daraus entstandene Erkrankungen wieder ausheilen können.

Bei korrekter Position und voller physiologischer Beweglichkeit der Gelenke des Körpers, kann dieser auch uneingeschränkt funktionieren, da das „Funktionsgefüge“ stimmt. Gelenke nutzen nicht mehr übermäßig ab – so kann arthrotischen Veränderungen vorgebeugt werden.

Ein zu oft kann es nicht geben! Selbst bei häufiger Anwendung „leiern“ Gelenke, Bänder und Sehnen nicht aus, weil die Gelenke immer aus einer Fehlstellung in die natürliche Normalstellung zurückgebracht werden, nie jedoch umgekehrt.

In der amerikanischen Chiropraktik geht es sehr um die Spezifität, so dass nur das Gelenk gezielt und dadurch sanft adjustiert (korrigiert) wird, welches auch wirklich subluxiert (teilverschoben) oder blockiert ist.

In der Behandlung wird nachgesehen, wie es um Ihre Körperstatik mit den Gelenken und Ihrem Nervensystem bestellt ist. Im Falle von Fehlstellungen an Gelenken werden diese, unter Berücksichtigung von Vorerkrankungen gezielt korrigiert. Dabei kann ein Geräusch entstehen, das aber nicht von den Knochen ausgeht, sondern vom Kapsel- und Bandapparat des Gelenks. Die Geräusche können, müssen aber nicht entstehen!

Durch Tuina-Massagetechniken wird das Gewebe auf die Adjustierung vorbereitet, damit diese so sanft wie möglich erfolgen kann. Nach Bedarf kommen auch noch Akupressuren auf spezifischen Leitbahnpunkten zum Einsatz. Nach der Korrektur werden durch Tuina-Harmonisierungstechniken die Gelenke mobilisiert. Die Erfahrung hat gezeigt, dass durch diese Vorgehensweise die Korrektur noch sanfter erfolgen kann und die Behandlung nachhaltiger ist.

Hauptanwendungsgebiete (beispielhaft):

  • Schmerzen
  • Bewegungseinschränkungen
  • Koordinationsprobleme
  • Schwindel
  • Sensibilitätsstörungen
  • Bewegungsausfall
  • Krampfneigung
  • Ohrprobleme, wie Tinnitus und Hörsturz

Wer darf bzw. darf keine chiropraktischen Maßnahmen durchführen?

Ausschließlich Ärzte und Heilpraktiker mit entsprechender Fortbildung dürfen chiropraktisch behandeln!

Physiotherapeuten oder Masseure dürfen keine chiropraktischen Behandlungen durchführen!
Das bedeutet auch, das auf Basis „ärztliche Heilmittelverordnung“ keine Chiropraktik rechtlich zulässig ist!

Chinesische Manuelle Therapie (TUINA)

TUINA, die chinesische manuelle Therapie ist zusammen mit der chinesischen Arzneimitteltherapie, der Akupunktur, der chinesischen Diätetik und den Bewegungstherapien Qigong und Taijiquan eine der fünf Hauptsäulen der traditionellen chinesischen Medizin (TCM).

TUINA stellt seit etwa 500 Jahren den Überbegriff verschiedener manueller Behandlungsformen dar. Diese umfassen verschiedene Massagetechniken, Akupressur, Dehnungen, Mobilisationen, Repositionen (Chiropraktik) und Selbstbehandlungsverfahren.

TUINA kommt sowohl in der Prävention als auch in der Rehabilitation zur Anwendung. Sie behandelt die Weichteilstrukturen (Muskeln, Faszien, Sehnen, Bänder), die Gelenke, die Leitbahnen (Meridiane) mit ihren Akupunkturpunkten und die Haut. Das Gewebe wird durchgängig gemacht, der Qi- und Blutfluss wird angeregt und Blockaden werden gelöst. Die spezifischen TUINA-Techniken zeigen eine starke energetische und regulierende Wirkung.

Hauptanwendungsgebiete sind:

  • Orthopädische Erkrankungen
  • Traumatologische Störungen (z. B. nach Unfall)
  • Internistische Erkrankungen
  • Neurologische Erkrankungen
  • Psychische und emotionale Beschwerden

Akupunktur 

Die Akupunktur ist eine über 2000 Jahre alte Erfahrungsmedizin, bei welcher der Mensch in seiner Ganzheit betrachtet wird.

Akupunktur kann heilen was gestört ist, sie kann aber nicht reparieren was bereits zerstört ist. 

Die Akupunkturnadeln werden an genau definierten Punkten auf den Meridianen oder an Schmerzpunkten gesetzt, wobei der Einstich kaum spürbar ist. Sie verbleiben etwa 20 - 30 Minuten und entfalten dabei ihre heilsame Wirkung, während der Patient sich auf der Liege entspannt. Die Anwendungsgebiete sind vielfältig. 

Indikationen für die Akupunktur sind beispielsweise: 

- Erkrankungen des Bewegungsapparates

- Kopfschmerzen / Migräne

- Allergien wie z.B. Heuschnupfen

- Hauterkrankungen

- Vegetative Störungen, wie z.B. Schlaflosigkeit, Erschöpfung, Unruhe

- Erkrankungen des Verdauungssystems, z.B. Verstopfung

- Gynäkologische Erkrankungen, z.B. Menstruationsbeschwerden

- Neurologische Krankheiten, z.B. Fazialisparese, Trigeminusneuralgie

Der Nadelreiz fördert die Aktivierung der Selbstheilungskräfte des Körpers. Nach TCM-Lehr gilt: je länger eine Erkrankung besteht, desto länger muss sie behandelt werden. 

Neuraltherapie

Die Neuraltherapie ist ein naturheilkundliches Verfahren, das die Selbstregulation unterstützt, die Selbstheilungskräfte mobilisiert, die körpereigene Regeneration fördert, die Durchblutung anregt und die Zellen aktiviert. 

Dieses Therapieverfahren wird genutzt, um Schmerzen (z.B. Rückenschmerzen, Arthrose, rheumatische Erkrankungen, Nervenschmerzen, Migräne, Trigeminusneuralgie, Narbenschmerzen), organische Störungen und chronische Entzündungen zu lindern und bestenfalls zu heilen. Dazu wird ein örtlich wirksames Betäubungsmittel (Lokalanästhetikum) in vorher exakt festgelegte Körperstellen gespritzt (appliziert). Hierbei kommt das fast nebenwirkungsfreie Neuraltherapeutikum Procain in 1%iger Lösung ohne jegliche Zusätze zum Einsatz. 

Man unterscheidet 3 Therapiezweige: 

- Therapeutische Lokalanästhesie zur Unterbrechung der Leitung von       Schmerzimpulsen

- Segmenttherapie mit Fernwirkung auf innere Organe

- Störfeldtherapie bei chronischen Reizzuständen (z.B. Nasennebenhöhlen, Schilddrüse, Rachenmandeln, Narbengewebe)

Resümee:

Der Körper des Menschen ist in der Lage, nach entsprechender Anregung eine Selbstheilung in Gang zu setzen, bzw. sich eigenständig zu regulieren. Die passende Methode ist die fast nebenwirkungsfreie Neuraltherapie, die oftmals einen Medikamentenersatz darstellt. Dadurch kann sie eine massive Entlastung für den Patienten/die Patientin sein. 

Blutegeltherapie

Die Blutegeltherapie gehört zu den ältesten Heilmethoden der überlieferten Medizin, die bereits vor ca. 4000 Jahren ihre Anwendung fand und seitdem ein fester Bestandteil der Naturheilkunde ist. Die therapeutische Wirkung haben wir den Enzymen zu verdanken, die der Egel über den Speichel beim Saugen abgibt. In erster Linie sind dies Hirudin und Eglin, die gerinnungshemmend, antientzündlich, schmerzstillend und durchblutungsfördernd wirken. 


Hauptanwendungsgebiete sind: 


- Schmerzen und Beschwerden des Bewegungsapparates (z.B. Arthrose und Arthritis, Lumbago und andere chronische Schmerzzustände)
- Venenerkrankungen
- rheumatische Erkrankungen
- Hörsturz, Tinnitus
- Durchblutungsstörungen
- Bluthochdruck

Medizinisches Qigong

Hierbei handelt es sich um gesundheitsfördernde Übungen der traditionellen chinesischen Medizin. Diese beinhalten die zwei Wege des Qigong, nämlich Übungen in Ruhe und Übungen in Bewegung. Mit Hilfe der drei Mittel Körperhaltung bzw. – bewegung, Atmung und Vorstellungskraft werden Körper und Geist kultiviert, latente  Fähigkeiten mobilisiert und subjektive Fähigkeiten durch eigene Übung entfaltet.

Qigong Yangsheng (Qi-Übungen zur Pflege des Lebens) dienen der Selbstregulierung, des Selbstaufbaus und der Selbstwiederherstellung und haben ein breites Anwendungsspektrum. Sie werden sowohl in der Prävention als auch in der Rehabilitation eingesetzt.

Die wichtigsten Prinzipien sind:

  • Entspannung, Ruhe, Natürlichkeit
  • Vorstellungskraft und Qi folgen einander
  • Bewegung und Ruhe gehören zusammen
  • Oben leicht – unten fest
  • Das richtige Maß
  • Schritt für Schritt üben

Unterrichtet werden als Einzel- oder Gruppenunterricht:

  • Die 8 Brokate
  • Die 15 Ausdrucksformen des Taiji – Qigong
  • Das Spiel der 5 Tiere 



„Im Altertum gab es große Meister.
Himmel und Erde trugen sie in Händen,
sie beherrschten Yin und Yang,
im Einatmen und Ausatmen stärkten sie das essenzielle Qi,
ihren Geist bewahrten sie in Unabhängigkeit,
ihre Gestalt bildete ein vollständiges Ganzes.“

Vita

Axel Sareika

Axel Sareika

Geboren am 31.01.1964

  • Physiotherapeut
  • Heilpraktiker
  • Tuina – Therapeut (DGTCM, DTA)
  • Mitglied und Dozent für Tuina beim Fachverband deutscher Heilpraktiker (FDH)
  • Ausbildung in amerikanischer Chiropraktik beim DISC (Henrik Simon)
  • Mitglied und Qigong – Kursleiter der medizinischen Gesellschaft für Qigong Yangsheng

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